von K-H. Szeifert, am Freitag, 27 Januar, 2012
mtarrecht

Arbeitsanweisungen gemäß (RöV § 18 Abs. 2)
Für jede Röntgeneinrichtung zur Anwendung von Röntgenstrahlung am Menschen sind schriftliche Arbeitsanweisungen für die an dieser Einrichtung häufig vorgenommenen Untersuchungen oder Behandlungen zu erstellen. Die Arbeitsanweisungen sind für die dort tätigen Personen zur jederzeitigen Einsicht bereitzuhalten und auf Anforderung den zuständigen Stellen zu übersenden.

So der Wortlaut des §18 Abs.2 der RöV.

Genauer erläutert wird dieser Text in einer Richtlinie zu Arbeitsanweisungen und Aufzeichnungspflichten vom 19. Juni 2006 (GMBl. Nr. 53, S. 1051) in Kraft getreten am 1. September 2006. Dort heißt es:

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von K-H. Szeifert, am Donnerstag, 26 Januar, 2012
röLeprafuß

Lepra ist eine chronische Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Mycobacterium leprae ausgelöst wird. Den bakteriologischen Nachweis erbrachte 1873 der Norweger Gerhard Armauer Hansen.

Bei dieser Krankheit aus dem Bereich der Neurologie sterben die Nerven ab, und die Gefäße der Arterien und Venen verstopfen durch eine Verdickung des Blutes. Die Betroffenen verlieren meist das Gefühl für Kälte, Wärme und auch Schmerz. Ohne Behandlung verletzen die Patienten sich oft unbemerkt und infizieren sich über die Wunden an lebensgefährlichen Krankheiten wie z.B. Tetanus. Daher stammt auch die Vorstellung, Lepra würde zum Abfallen von Armen, Händen oder Ohren führen. Da die Erkrankten keine Schmerzen spüren, werden Wunden oft unbehandelt gelassen, und durch Entzündungen können diese Körperbereiche absterben.

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von K-H. Szeifert, am Mittwoch, 25 Januar, 2012
Folie1

Eine schwerstbehinderte 50-jährige Frau wird in der Notfallambulanz vorgestellt.

Seit zehn Tagen wird die Zahnprothese der Patientin vermisst.

Es besteht dringender Verdacht, dass die Patientin diese verschluckt hat.

Auf der daraufhin angefertigten Röntgen-Abdomen-Übersichtsaufnahme zeigt sich in Projektion auf die Pars descendens des Duodenums ein röntgendichter Gegenstand, der der vermissten Zahnprothese entspricht.

Die genaue Lokalisation des Fremdkörpers ist aber wegen des insgesamt stark mit Luft gefülltem Darmes nicht ganz eindeutig.

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von schlumpfinchen, am Dienstag, 24 Januar, 2012
Logo-Mamma-Spezial

Kapitel 1.  Anatomie der weiblichen Brust

Die weibliche Brust (lat. Mamma) setzt sich zusammen aus 1. Drüsengewebe (Glandula mammaria) und 2. Stroma (Fett- und Bindegewebe)

Die Brust liegt in Höhe der 3. – 6. Rippe über dem großen Brustmuskel, dem M. pectoralis major, teilweise auch dem M. serratus anterior. Weibliche Brüste haben die unterschiedlichsten Größen und Formen, abhängig von genetischen Faktoren sowie dem Anteil von Binde- und Fettgewebe.

Durch hormonelle Schwankungen während des Menstruationszykluses oder durch Veränderungen des Hormonstatus kann es zu Veränderungen von Form und Größe kommen. Eine Brust weist 10–20 Lobi (Einzeldrüsen) auf, die partiell durch Bindegewebe voneinander separiert werden, in welches Fettgewebe eingelagert ist. Mit 80% machen Fett- und Bindegewebe den mit Abstand größten Teil am Volumen der Brust aus. Straffe Faserbündel (Ligg. suspensoria mammaria) ziehen vom Stroma zur Haut und zur Fascia pectoralis.

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von K-H. Szeifert, am Montag, 23 Januar, 2012
mtarrecht

Über die Probleme der Delegation von Kontrastmittelgaben an nichtärztliches Personal, insbesondere an MTRA haben wir bereits berichtet.
Siehe: Welche-Leistungen-durfen-Radiologen-an-MTRA-delegieren

Jetzt wurde im forum-roev.de zu diesem Thema eine Frage gestellt, die wir der Community nicht vorenthalten und gerne auch zur Diskussion stellen wollen.

Frage:1649:  KONTRASTMITTELGABE durch MTRA

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von Adrian Adamiok, am Sonntag, 22 Januar, 2012
logoletter sws

Heute zeigen wir Euch, wie das sogenannte latente Bild entsteht. Chronologisch aufgelistet. Kurz, knackig wie der Stichwortsonntag in Zukunft werden soll.

1.    Kassette wird hinter dem aufzunehmenden Objekt platziert

2.    Röntgenstrahlen gehen durch das Objekt und treffen auf die Speicherfolie

a.    Durch die Röntgenstrahlen werden die Elektronen aus dem Valenzband (V) in das Leitungsband (L), also einen energiereicheren Zustand gehoben.
b.    50 % der Elektronen fallen sofort zurück auf das Valenzband und geben die überschüssige Energie in Form von Licht ab

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von rockpop, am Samstag, 21 Januar, 2012
Büroklammer1

Büroklammern – ein kleiner MTA-R.de Rätselspaß zum Wochenende!

Wie viele Büroklammern sind auf dieser Röntgenaufnahme abgebildet?

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von K-H. Szeifert, am Freitag, 20 Januar, 2012
Rostralcaudal (2)

Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen

Die Lage- und Richtungsbezeichnungen dienen in der Anatomie zur Beschreibung der Position (situs), der Lage (versio) und des Verlaufs einzelner Strukturen. Zum Teil sind diese Bezeichnungen auch Bestandteil anatomischer Namen.

Während sich klassische Lagebezeichnungen wie „oben“ oder „unten“ je nach Körperposition ändern, sind die anatomischen Lagebezeichnungen absolut und damit unabhängig von der Position des Körpers.

 

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von K-H. Szeifert, am Donnerstag, 19 Januar, 2012
Folie4

Ein Thema, das immer wieder an uns herangetragen wird ist das Anlegen und die Benutzung von Hodenkapseln. So auch die Frage: Gibt es eine vorgeschriebene Altersgrenze für das Anbringen einer Hodenkapsel?

Antwort von Prof Ewen aus dem Forum-roev.de zur Frage 1317:
“Es gibt keine Vorschriften oder anderweitige offizielle Regelungen zum Anlegen von Gonadenschutz bei Röntgenuntersuchungen, auch nicht, was eine eventuelle Altersgrenze betrifft. So muss man hier ausschließlich eine (strahlenbiologisch begründbare) Vernunft walten lassen. Wenn das Anlegen von Patientenschutz bei hohen Alter der Patienten mit einem möglicheweise damit verbundenen schlechten Allgemeinzustand Schwierigkeiten bereitet und vielleicht sogar im Extremfall die ordnungsgemäße Durchführung der Röntgenuntersuchung gefährdet, dann lässt man eben den Gonadenschutz weg!

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von K-H. Szeifert, am Mittwoch, 18 Januar, 2012
Patient männlich 29 J. - Fußballer: Nach Kopfball beim Auftreten mit dem linken Bein weggerutscht. Klinisch hochstehende Patella. Anheben des gestreckten Beins nicht möglich. Im Röntgenbild Patellahochstand sowie Verdickung der Patellarsehne mit Verkalkungen. Foto: mta-r.de

Die Patellarsehnenruptur ist ein Riss der Sehne zwischen dem unteren Pol der Kniescheibe (Patella) und dem Schienbeinhöcker (Tuberositas tibiae).
Wie der Riss der Quadrizepssehne kommt der Riss meist durch ein Überspannungstrauma gegen Widerstand oder eine starke Anspannung in Beugestellung des Kniegelenks zustande. Die Patellarsehne gehört, aufgrund des relativ kleinen Hebels zwischen dem Drehpunkt des Kniegelenkes und der Kniescheibe, zu den Sehnen mit der größten Querschnittsbelastung des menschlichen Körpers. Diese kann bei schwergewichtigen Menschen 1000 kp/cm² und mehr erreichen. Die Patellarsehnenruptur tritt gehäuft im fortgeschrittenen Alter bei Vorliegen degenerativer Veränderungen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder arterieller Verschlusskrankheit auf. Auch beidseitige Rupturen sind aufgrund der Vorschädigung nicht selten.

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